Liebe Windeckfalken, liebe Gastflieger,
der Startplatz am Sodkopf wird ab sofort für den Flugbetrieb geschlossen!
Lt. Anordnung des DHV (www.dhv.de) ist der gesamte Flugbetrieb für Drachen und Gleitschirmflüge in Deutschland einzustellen:
"Flugverbot - Einstellung des Drachen- und Gleitschirmflugbetriebs in Deutschland:
Anordnung: In Anbetracht der Tatsachen ordnet der DHV gem. § 29 LuftVG (Luftaufsicht) an, dass bis auf Weiteres alle vom DHV erteilten Geländeerlaubnisse nach § 25 LuftVG ruhen. Ab sofort dürfen somit keine Starts und Landungen mit Gleitschirm und Drachen in Deutschland durchgeführt werden."
Aktuelle Infos des DHV unter: https://www.dhv.de/newsdetails/article/aktuelle-informationen-zur-corona-lage/
Haltet euch bitte an die Vorgaben. Die Vorstandschaft

Aufgrund der aktuellen Lage findet bis auf weiteres an den Wochenende kein verbindlicher Fahrdienst statt!
Die Auffahrten sind daher, wie auch unter der Woche, ggf. in Eigenregie zu organisieren...
… und dürfen an den Startplatz am Sodkopf ausschließlich mit dem Vereinsbus erfolgen.
Denkt bitte auch daran, Funkgeräte mitzubringen und einzuschalten, Frequenz 434,6 MHz (LPD Kanal 62)
Endlich passten sowohl der Termin als auch das Wetter. So fand sich das kleine Grüppchen, es blieb bei nur vier Anmeldungen für's Drachenschnuppen, entspannt am Samstag, 7. April, pünktlich um 9:00 Uhr am Landeplatz der Althofdrachen an der Mossbronner Straße zwischen Bernbach und Moosbronn-Althof ein. Nach kurzer Begrüßungsrunde ging es gleich zur Sache, sprich Drachen abladen, auspacken und aufbauen. Als Schulungsdrachen standen ein Condor Lifter für die leichteren und ein Icaro 2000 RX 2 für die etwas schwereren Schnupperer bereit. Der Aufbau erfolgte unter sachkundiger Anleitung von Klaus und Jürgen, die alle nötigen Handgriffe zwar mehrfach demonstrierten, das "Nachmachen" war aber dann manchmal gar nicht so einfach. Lag wohl an der fehlenden "richtigen" Technik und Erfahrung. Nach der Anprobe der Gurtzeuge folgte die Einweisung zu den Startläufen. Beginnend mit einem langsamen Schritt, dann immer größer werdenden Schritten zur Beschleunigung mit aufrechtem Oberkörper (für einen Gleitschirmpiloten ohne die Vorlage etwas ungewohnt) und ruhigem Lauf wird der Drachen nach dem Umgreifen nur noch über die Wiese geführt, fliegen kann und will er dann schon alleine. Nebenbei wurde am Simulator auch gleich noch die Steuerung des Drachens geübt.
Der Wind hielt sich leider nicht so ganz an die Vorhersage. Zwischendurch hat man fast schon nicht mehr daran geglaubt noch zu größeren Hüpfern am hinteren Übungshang starten zu können. Nach Aufbau / Abbau und Wechsel des Übungshangs, um dort dann auch den unpassenden Rückenwind vorzufinden, ging es wieder zurück zum Landeplatz, wo dann der Wind doch nach einiger Zeit ein Einsehen hatte und aus der passenden Richtung blies, damit man doch noch mit ein- bzw. angehängtem Gurtzeug und Bergunterstützung weitere Startläufe mit kleinen Hüpfern bis zum kurzen Abheben durchführen konnte.
Das Warten hat sich definitiv gelohnt, das Ziel für das Drachenschnuppern habe ich am Samstag mehr als erreicht. Sowohl der Auf- und Abbau als auch das Führen des Drachens waren mit etwas Übung deutlich einfacher als gedacht und die kleinen Hüpfer haben Spaß auf mehr gemacht.
Danke Klaus und Jürgen, dass ihr euch den ganzen Tag für uns Zeit genommen habt und für die hervorragende Durchführung und Christian für die Orga im Vorfeld des Drachenschnupper-Tages bei und mit den Althofdrachen. DANKE!
… und der angekündigte Muskelkater hielt sich zum Glück auch in Grenzen. (BW)
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