Ausbildung

Rette sich, wer will ...

Rettertraining 2019

Auch in diesem Jahr wollen wir uns mit einem Hallentraining auf den Notfall vorbereiten und das Auslösen der Rettung an den Ringen üben. Das Training findet zusammen mit der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach am Samstag, dem 16. Februar ab 10:00 Uhr in der Grindehalle in Obersasbach (Schulstraße 22) statt.

Gäste können sich per Mail an: Info (AT) windeckfalken.de anmelden. Für das Retter-Training mit Packen der Rettung (Bitte bei der Anmeldung Hersteller, Typ und Baujahr mit angeben!) wird ein Kostenbeitrag von 35,- Euro fällig, Selbstpacker zahlen 25,- Euro. Zur Veranstaltung unbedingt auch geeignete HALLENSCHUHE mitbringen. (bw)

Hinweis zu Veranstaltungen der Nachbarvereine:

Die Gleitschirmfreunden Bühlertal/Bühl bieten ebenfalls zusammen mit dem Sky-Team aus Gernsbach ein Hallentraining bereits am 2. Februar in der Schulsporthalle der Dr. Josef-Schofer-Schule, Eichwaldstr. 7b, 77830 Bühlertal/Obertal an.

Die Borkies aus Sasbachwalden packen zusammen mit dem Team um Werner Wolff, ebenfalls am 2. Februar in der Sporthalle in Iffenzheim (Veranstaltung ist bereits ausgebucht).

 

Rettertraining wieder ausgebucht

training2015

Auch dieses Jahr durften die Windeckfalken zusammen mit einigen Gästen, die weiteste Anreise hatten unsere beiden "Stammgäste" aus der Nähe von Heilbronn, beim Rettertraining am Samstag, den 30.01.2015, in der Neuwindeckhalle in Lauf den Ernstfall proben. Das geplante Erste-Hilfe-Training, musste leider kurzfristig abgesagt werden, dafür stand jedoch Michael Wagner (s. Bild) und Walter Hametner von der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach etwas früher auf der Matte. Nach der Begrüßung und dem ausführlichen Theorie-Teil mit Vorstellung der verschiedenen Rettungssysteme, deren Lage und Einbau im Gurtzeug und die damit verbundenen Vor- und Nachteile, gerade was die Auslösezeiten und Sinkgeschwindigkeiten angeht, wurde dann der eigene Rettungsschirm von den Teilnehmern für das mehrfache Üben der Auslösung gesichert.

Bei den anschließenden Übungen an den Ringen und Seilen ging es vor allem darum den Rettungsfallschirm auf Zuruf aus einer Drehung heraus oder beim seitlichen Abkippen kontrolliert in den "freien Raum" in die Hallenmitte zu werfen, wobei es durchaus vorkam, dass man sich zu sehr auf den "freien Raum" konzentrierte und dabei die Position und den Auslösegriff des Retters im Gurtzeug ganz aus den Augen verlor.

Dem Praxisteil folgten dann noch das "Lüften" und Neupacken der Rettung, das sich dank der beiden Fluglehrer zeitlich in Grenzen hielt, und der Wiedereinbau ins eigene Gurtzeug als Abschluss des Hallentrainings. Wir danken den Teilnehmern für die Bereitschaft sich auch mental beim Hallentraining mit dem Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt, zu befassen, um auf diesen dadurch gut vorbereitet zu sein. Danke auch an alle Kuchen-Bäcker/-Spender, die mit den mitgebrachten Leckereien die Pausen versüßt haben. Ein ganz großes Dankeschön geht natürlich an Walter und Michael vom Sky-Team Gernsbach für das professionell durchgeführte Hallentraining und das Packen der Rettungsfallschirme.

Trotz Vorbereitung auf den Ernstfall wünschen wir uns und allen Gästen natürlich eine unfallfreie Flugsaison mit guten Wind- und Wetterbedingungen und schönen und langen Flügen im und über dem Laufbachtal oder auch in anderen Fluggebieten. (bw)

p.s.: Bilder gibt es wie immer in der Bildergalerie.

Rettertraining in der Windeckhalle

rg2013Das Thema Sicherheit stand am Samstag, den 23.02.2013, bei den Windeckfalken wieder auf dem Programm. Die Teilnehmer des Rettertrainings, neben den Mitgliedern der Windeckfalken auch wieder Gäste aus nah und fern - den weitesten Anreiseweg hatte ein Gast aus dem Raum Heilbronn - trafen sich dieses Jahr bereits eine Stunde früher, um sich unter fachkundiger Anleitung des Rettungsassistenten Michael Narr dem Thema Erste-Hilfe anzunehmen.

Zuerst stand das "Alarmieren" der Rettungskräfte, also das sach- und fachgerechte Absetzten eines Notrufes mit Beantworten der 5 W-Fragen, vor allem das WO und WAS passiert ist, im Vordergrund. Michael Narr macht dabei speziell bei den Fliegern auf die Problematik einer genauen "Ortung" aufmerksam, da die Drachen- und Gleitschirmflieger ja über Wald und Feld unterwegs sind und daher bei einem Unfall auch in schwer zugänglichem Gelände herunterkommen könnten. Danach konnte, nach einer ausführlichen Anleitung, das Sichern und Stabilisieren eines verunglückten Piloten geübt werden. Problematisch erwies sich dabei das Entfernen des Gurtzeuges und auch das Abnehmen des Helmes, der generell, sofern natürlich genügend Helfer vor Ort sind, von zwei Helfern abgenommen werden sollte. Der Kopf muß beim Drehen in die "Stabile Seitenlage" immer achsengerecht und unter leichtem Zug mitgedreht werden. Als Abschlussübung stand dann noch der Abtransport eines Verunfallten aus einem Gefahrenbereich auf dem Programm. Eine Stunde war natürlich für ein Erste-Hilfe-Training sehr kurz. Das benötigte Wissen und Vorgehen am Unfallort konnte aber gerade auf Grund der Übungen und Erfahrungen von Michael Narr den Teilnehmern wieder ins Bewusstsein gerufen werden.

Im Anschluss daran fand dann das eigentliche Rettertraining statt, das auch in diesem Jahr durch die Unterstützung der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach mit Walter Hametner und Jacek Kosmala durchgeführt werden konnte. Auch hier stand das "Üben" von bzw. der Umgang mit Gefahrensituationen im Flug im Vordergrund. Sollte sich der Gleitschirm in einem flugunfähigen Zustand befinden hat der Pilot durch Auslösung seines mitgeführten Rettungsfallschirmes die Möglichkeit, sicher und gebremst den Boden zu erlangen.

Dass das Erreichen des Griffes zur Auslösung des Retters am Gurtzeug nicht immer einfach ist, konnte in der Halle mit speziellen Vorrichtungen an den Ringen simuliert werden. Nach mehrmaligem Werfen des zuvor gesicherten Rettungsfallschirms unter verschiedenen Bedingungen (schnelle Drehungen, seitliches Abkippen) durfte dann beim letzten Wurf die "scharf" gemachte Rettung gezogen und anschließend in der Halle "gelüftet" werden.

Damit sich der Rettungsfallschirm im Notfall auch wirklich schnell und sicher öffnet wurde dieser dann selbst oder vom Fachmann der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach neu gepackt und selbst wieder ins Gurtzeug eingebaut.

Wir danken allen Teilnehmern (auch für die Kuchenspenden), vor allem aber Michael Narr für seinen gelungenen Abriss und den Übungen zum Thema Erste-Hilfe nach einem Flugunfall, sowie Walter Hametner und Jacek Kosmala der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach für das Rettertrainung und anschließende Packen der Rettungsfallschirme. Wir hoffen natürlich, dass auch die aktuelle Flugsaison wieder unfallfrei bleibt und uns schöne Flüge beschert. (bw)

Rettungsgerätetraining in der Neuwindeckhalle Lauf

training2014Die Zahl der Tage, an denen im Winter geflogen werden kann, ist leider recht begrenzt und so bleibt vor der eigentlichen Flugsaison Zeit, sich dem Check der eigenen Ausrüstung und vor allem dem Thema Sicherheit in der Theorie aber auch mit praktischen Übungen anzunehmen und sich auf einen Notfall vorzubereiten.

Am Samstag, den 1.2.2014, trafen sich daher 14 Windeckfalken und ebenso viele Gäste aus Nah und Fern (u.a.. Heilbronn, Karlsruhe, Horb, ...) in der Neuwindeckhalle in Lauf ein, um zusammen mit der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach unter annähernd realistischen Bedingungen das Auslösen und Werfen des Rettungsfallschirmes mehrmals zu üben und diesen nach den Übungen wieder neu zu Packen.

Wie bereits im letzten Jahr, wurde das Programm am Morgen zuerst mit einigen "Erste-Hilfe"-Übungen begonnen. Micheal Narr, Rettungsassistent bei der Rettungswache Achern, unterstützte uns dabei, verschiedene (Druck-)Verbände anzulegen, zeigte nochmals was beim Abnehmen des Helmes zu beachten ist und wie eine verletzte Person durch die stabile Seitenlage gesichert werden kann.

Im Anschluss wurden die Rettungsfallschirme zuerst für das mehrfache Werfen gesichert. Michael Wagner ging auf die verschiedenen Modelle und Möglichkeiten ein, die Rettung im Gurtzeug oder einem speziellen Front-Container einzubauen, beleuchtete die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme, vor allem in Bezug auf die Auslösung und das Werfen der Rettung.

Die Übungen wurden in der Halle an den Ringen und einer speziellen Aufhängung für die Gurtzeuge durchgeführt, um die bei Einklappern oder kritischen Flugzuständen auftretenden Kräfte, simulieren zu können. Das Erreichen des Griffes und das Werfen der Rettung sind selbst bei den "gespielten" Bedingungen dann nicht mehr ganz so einfach. Das Training soll die Piloten daher auch mental vorbereiten in einer Gefahrensituationen, in der der Gleitschirm nicht mehr in einen flugfähigen Zustand zurückgeführt werden kann, ruhig aber auch schnell und kontrolliert handeln zu können.

Damit sich der Rettungsfallschirm im Notfall auch wirklich schnell und sicher öffnet, wurde dieser nach den Übungen in der Halle "gelüftet" und dann selbst oder vom Fachmann wieder neu gepackt und ins Gurtzeug eingebaut. Durch den ständigen Druck im Gurtzeug, aber auch durch Hitze im Kofferraum des Autos oder durch statische Aufladung kann der Schirm mit der Zeit verkleben und muss daher regelmäßig, mind. jedoch einmal im Jahr neu gepackt werden.

Wir danken allen Teilnehmern für die Bereitschaft, das Thema Sicherheit im Flugsport, auch im eigenen Interesse, nicht einfach links liegen zu lassen und den zahlreichen Kuchenspendern, für die kleine Stärkung zwischendurch. Michael Narr für seine Unterstützung bei den "Erste-Hilfe"-Übungen und vor allem Walter Hametner und Michael Wagner von der Flugschule Sky-Team aus Gernsbach für das professionell durchgeführte Rettertraining und das anschließend, durch die rekordverdächtige hohe Anzahl an Anmeldungen, anstrengende Packen der Rettungen. (bw)

PS: Auch der "Acher- und Bühler Bote" berichtete - siehe Pressespiegel. Und Bilder gibt es wie immer in der Bildergalerie.

Vortrag zum Thema Lufträume

icao200

 

Auch Piloten von Gleitschirmen und Drachen müssen sich selbstverständlich an die allgemeinen gesetzlichen Regelungen für den Luftverkehr halten. Von besonderer Bedeutung ist daher insbesondere für Streckenflieger die Beachtung der Lufträume an Hand der ICAO-Karten. Wir freuen uns, daß wir allen an diesem Thema interessierten einen Vortrag zu diesem wichtigen Thema anbieten können. Referent ist der Windeckfalke Roland, der sich als Pilot für Sportflugzeuge ausgezeichnet in dieser Materie auskennt. Themen werden unter anderem sein: Arten der Lufträume, der Aufbau der ICAO-Karten, die Situation im Nordschwarzwald, sowie besondere Gefahren. Auch für Fragen der Teilnehmer wird sicherlich genügend Zeit sein.

Wir treffen uns am Freitag, den 15.4., um 19:30 Uhr im Gasthaus "Glashütte" in LaufSelbstverständlich sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen, und wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen!